Es ist gar nicht so einfach, sich in der heißen Phase des Wahlkampfs noch Gehör zu verschaffen. Die Bürger stehen doch schon sehr unter Beschuss durch die Werbemaßnahmen aller Parteien. Die Aachener PIRATEN hatten sich mit ihrem Stand was ausgedacht. Ein Wohnzimmer sollte her. Couch, Fernseher, Playstation und Beistelltisch. Garniert mit Kameras und das ganze am Elisenbrunnen, der Aachener Überwachungsmeile. Ganz nach dem Motto “Zuhause in Aachen – mit Kameras im (Elisen) Garten”.

Tja, und genau wie in der Wirklichkeit hat wohl nur ein ganz kleiner Teil unserer Standbesucher die insgesamt sechs Kameras, in unserem Fall nur Attrappen, rund um das “Wohnzimmer” bemerkt und den tieferen Sinn erkennen können.

Für die Präsenz spielte das aber gar keine Rolle. Die Resonanz war hervorragend. Die PIRATEN waren im Dauereinsatz, um Bürgern Rede und Antwort zu stehen. Einige kamen offensichtlich ganz gezielt mit einer Tasche voller Fragen zu uns, vor allem zum Thema “Was machen Piraten eigentlich auf kommunaler Ebene?”.  Mit Details aus unserem Kommunalwahlprogramm und unseren Ausführungen das beispielsweise unsere politischen Ziele auf allen politischen Ebenen angesprochen werden müssen, konnten wir mehr als einmal überzeugen.

Trotzdem: Die Bemühungen die Piratenpartei bekannter zu machen, müssen weiter gesteigert werden. Dazu ist nur noch wenig Zeit und wir müssen unsere geringen finanziellen Möglichkeiten mit sehr guten Ideen kompensieren.

[1] Artikel der Aachener Nachrichten