Ein Beitrag von Margret Vallot

Bürgerbeteiligung zur Rad-Vorrang-Route Eilendorf

Rad-Vorrang-Routen soll es in Aachen einmal geben. Also Strecken kreuz und quer durch Aachen, auf denen die Radfahrerinnen mit Extra-Vorfahrt durch die Stadt gelangen können. Schön wär’s, die Pläne sind fertig, das Geld ist auch vorhanden, Massen von Radlern stehen parat, aber wann die Routen mal Wirklichkeit werden, steht in den Sternen.  Denn man muss immer bedenken: Aachen ist eine Ankündigungsstadt, viel wird angekündigt und vollmundig verkündet, wenig wird gemacht, sobald der Rat der Stadt involviert wird.

Gleichwohl gibt es jetzt eine Bürgerbeteiligung, die zweite zu dem Thema. Die Stadt lädt ein zur Rad-Vorrang-Route von Eilendorf in die Innenstadt. Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 11. April, um 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksamtes Eilendorf, Heinrich-Thomas-Platz 1.

Im Mittelpunkt des Abends stehe die Frage, wie die Rad-Vorrang-Route in Eilendorf verlaufen soll (Abschnitt Bahnhof-Bezirksamt). „Die Verwaltung hat Varianten für die Linienführung in Eilendorf auf Grundlage der in der ersten Bürgerbeteiligung am 6. Februar gesammelten Anregungen geprüft“, teilt das Presseamt mit. Die Ergebnisse ihrer Prüfung werde die Verwaltung am Abend zur Diskussion stellen.

Aus allen Stadtteilen soll es möglichst direkt geführte und komfortable Rad-Vorrang-Routen in die Innenstadt geben. Der Mobilitätsausschuss beschloss im April 2017 einstimmig, ein solches Rad-Vorrang-Routen-Netz in Aachen zu schaffen.

Die Strecke vom Eilendorfer Bahnhof in Richtung Innenstadt soll als erste Route umgesetzt werden. Sie soll neue Maßstäbe in der Gestaltung und Erkennbarkeit solcher Radwege setzen und die Grundlage sein für alle weiteren Rad-Vorrang-Routen in Aachen.

Weitere Infos im Internet: www.aachen.de/rvr