Gestern Nachmittag um 15 Uhr  hat es ein Pressegespräch  gegeben (Dienstzimmer des OB)  in dem die Bezirksvertretung Köln mitteilte, dass Aachen eine Umweltzone bekommen wird. Laut Betram Eckert wird das ab 01.12.2015 innerhalb des Aussenrings der Fall sein (Umweltzone 4)
Auch hat es hierzu schon Anträge / Anfragen  auf Openantrag gegeben.
Durch die Einrichtung einer Umweltzone schafft die Bezirksregierung Tatsachen, die sich die Stadt Aachen gerne erspart hätte.
Seit Jahren hat die Stadt versucht diese Entscheidung durch einen, stetig erweiterten, umweltpolitischen Maßnahmenkatalog zu verhindern.
Diese Maßnahmen waren nicht ausreichend, um die Belastung der Aachener, insbesondere durch Feinstaub, flächendeckend auf das gesetzlich vorgeschriebene Maß zu senken.
Es wäre aus Sicht der Piraten allerdings ein großer Fehler davon auszugehen, dass eine Umweltzone alleine, wie eine bittere Medizin, die Probleme der Stadt löst.[Die bestehenden Umweltzonen in anderen Städten haben bekanntermaßen wenig Wirkung] Viel mehr muss die Stadt ihre Anstrengungen verstärken, um endlich allen Aachenern ein gesundes Lebensumfeld zu bieten.
Dazu gehört für die Piraten auch der Aufbau eines umfassenden, ganzjährigen P+R Konzepts.
Die Einführung einer Umweltzone wird zum einen diejenigen treffen, die aus finanziellen Gründen darauf angewiesen sind ältere PKW weiter zu benutzen. Zum anderen wird sie abschreckend auf unsere Nachbarn aus Belgien und den Niederlanden wirken, deren Fahrzeuge nicht über eine Umweltplakette verfügen.
Daher ist es unerlässlich, dass Aachens Innenstadt besser durch den ÖPNV erreichbar wird, gerade für Besucher, die nicht mit ihrem PKW bis ins Zentrum fahren dürfen.