In dem Artikel der Aachener Zeitung zum Fracking im Aachener Stadtgebiet  wird der Eintrag “Die  Wintershall Holding GmbH verfügt über eine  öffentlich rechtliche  Berechtigung zur Aufsuchung und Gewinnung von  Kohlenwasserstoffen  (Hydrofracking)” im Bebauungsplan Nr. 812 und  Änderung Nr. 123 des Flächennutzungsplanes so dargestellt, als wäre nicht Kornelimünster betroffen, sondern statt dessen Laurensberg.
In der Sitzung der Bezirksvertretung Kornelimünster wurde,  durch Ratsherrn Udo Pütz nachgefragt, ob die Verwaltung bzw. die  anderen Politiker diesen Sachverhalt kennen und ob Wintershall im  Plangebiet (Kornelimünster), davon gebrauch machen wird.
Als Antwort wird gegeben:
Frau  Hildersperger antwortet, dass die Wintershall Holding GmbH sich in NRW  ein allgemeines Schürftrecht hat einräumen lassen. Sie hat daher das  Recht in solche Planungsverfahren mit einbezogen zu werden. Das bedeutet  aber nicht, dass ohne weiteres gebohrt und geschürft werden darf,  hierzu bedarf es einer weiteren Genehmigung. Die Firma wurde der  Verwaltung von offizieller  Stelle, und zwar dem Bergamt bei der Bezirksregierung Arnsberg als zu  beteiligenden Träger öffentlicher Belange benannt. Es ist allerdings mit  großer Wahrscheinlichkeit nicht damit zu rechnen, dass die Firma im  Plangebiet von Ihrem Recht Gebrauch machen wird.
Diese  Antwort ist etwas verwirrend, denn zum einen wird von ganz NRW  gesprochen und zum zweiten wird einmal das Recht von Wintershall  relativiert, um danach davon zu sprechen, dass Wintershall von diesem Recht keinen Gebrauch machen wird.
Im  letzten Satz wird aber das Plangebiet Kornelimünster konkret  angesprochen – daher kann die Aussage des Pressesprechers, dass es sich  um eine Verwechslung mit Laurensberg handele, nicht richtig sein.