Über den Autor

Udo Pütz

Alter: Jahrgang 1975 Beruf: selbstständig Ausbildung: Fachinformatiker Listenplatz: 2 Reserveliste Rat der Stadt Aachen, Vorsitzender der Piratenfraktion im Rat der Stadt Aachen bis Mai 2018, danach weiter Ratsherr Direktkandidat: Walheim (Bezirk 27 Rat der Stadt Aachen/Bezirk 15 Städteregionstag) Kontakt: 0241 9813881 oder per E-Mail udo.puetz[ät]piratenpartei-aachen.de
Ich komme ursprünglich aus Langerwehe (bei Weisweiler/Düren). Nach meinem Wehrdienst in Gerolstein bin ich für ein Physik-Studium nach Aachen gekommen und trotz Studienabbruch in Aachen geblieben. Als „Prototyp“ eines Piratensympatisanten war für mich dann 2009 der Zeitpunkt gekommen, zum ersten Mal Parteimitglied zu werden. Die flachen Strukturen (Aachen hat keinen Kreisverband und damit keinen Vorsitzenden) der Piratenpartei waren und sind für mich ein Hauptgrund, mich bei den Piraten zu engagieren. Mit unserem Ratssitz im Rat der Stadt Aachen haben wir, auch über die Arbeit im Arbeitskreis Kommunalpolitik, in den vergangenen 5 Jahren viel über die Abläufe und Verfahren – aber auch Irrwege und Blockierungen – gelernt. Als Einzelratsmitglied wurden uns viele Steine in den Weg gelegt. Mit der Fraktion ab 2014 haben wir Einblick in viele Ausschüsse, Beiräte und Aufsichtsräte - was den Aufwand sehr erhöht hat aber auch viele Zusammenhänge erst aufzeigt. Jetzt merkt man die Parteipolitik und "das haben wir schon immer so gemacht"-Mentalität der anderen Parteien besonders. Bei der vielen Arbeit ist es schwierig, den Fokus auf den relevanten Themen zu halten und sich nicht von den Abläufen einfangen zu lassen. Die viele Arbeit mache ich gerne aber Hilfe und politische Initiativen bzw. Hinweise kann ich immer gebrauchen und jeder Engagierte, der sich mit den Idealen der Piratenpartei identifizieren kann, ist herzlich willkommen bei uns mitzumachen und sich einzubringen. Link zum Blog

Seine Beiträge

Thomas Buhr
Thomas Buhr

Sportausschusssitzung vom 12.09.2019

😉

Trotz 15minütiger Verspätung des Busses traf ich pünktlich zur Sitzung im Haus Löwenstein ein und begrüßte alle Anwesenden. Auf den “Zuschauerplätzen” zwei Bürger und Pressevertreter waren wohl auch anwesend. Ich nahm meinen Platz diesmal neben Frau Goebbels vom Seniorenrat ein ( ich werde halt auch immer älter ) .

Herr Paul eröffnete pünktlich um 17:00 Uhr die Sitzung. Die Genehmigungen der letzten beiden Sitzungen wurden ohne Gegenstimme angenommen.

Ö4

Betreff: Zuschüsse zur Anschaffung von Sportgeräten

Beschlussvorschlag:
Der Sportausschuss erkennt den sportfachlichen Bedarf an und beschließt, die Anschaffung von folgenden Sportgeräten zu bezuschussen:

VfL 05 Aachen e.V. 2 Jugendfußballtore 507,50 €

FC Inde Hahn e.V. 4 Bodenturnmatten 1.217,91 €

TV Verlautenheide e.V. 1 Kunstturnringanlage 1.201,53 €

Ohne Aussprache einstimmig angenommen.

Ö5

Betreff: Sportentwicklung- Schwimmfähigkeit von Grundschülerinnen und Grundschülern im Zusammenhang mit dem Projekt – Gemeinsam sicher schwimmen in Aachen
– Tagesordnungsantrag Fraktion DIE LINKE vom 25.06.2019

Beschlussvorschlag:
Der Sportausschuss nimmt die Ausführungen der Sportverwaltung zum Projekt „Gemeinsam sicher schwimmen in Aachen“ zustimmend zur Kenntnis.

Hier erfolgten einige insgesamt positiv gehaltene Meldungen. Stichpunkte: Wichtiges Thema, Gute Vorlage, Sollte i.d. Haushalt ( diesmal 2019/2020 durch Stiftungen gesichert ), Stiftungen signalisierten auch weiterhin zu unterstützen. Migrationshintergrund wurde angesprochen, dauert, aber Frau Schwier ist glücklich über das Projekt und sagte, das früher ein anderer Fokus galt. Besonderes Augenmerk wird auch auf “schwierige” Schulen gelegt.

Einstimmig zur Kenntnis genommen.

Ö6

Betreff: Analyse der wirtschaftlichen Situation der städtischen Schwimmsportstätten
– Fortschreibung des Wirtschaftsplanes

Beschlussvorschlag:
Der Sportausschuss nimmt die Darstellung zur wirtschaftlichen Entwicklung der städtischen Schwimmsportstätten zustimmend zur Kenntnis.

Einstimmig zur Kenntnis genommen.

Ö7

Betreff: Prüfung der Umwandlung von Kunstrasen- und Ascheplätzen zu Naturrasenplätzen
– Ratsantrag der Fraktion DIE LINKE vom 09.April 2019

Beschlussvorschlag:
Der Sportausschuss nimmt die Informationen der Verwaltung zur Kenntnis und spricht sich gegen die Umwandlung von Kunstrasen- und Ascheplätzen zu Naturrasenplätzen aus.

Der Ratsantrag Nr. 478/17 gilt als abschließend behandelt.

Die Linke relativiert ihren Antrag ( war nicht so rigoros gemeint… ).
Alle sind der Meinung , das Kunstrasen die bessere Lösung ist.
Frau Schwier ist froh über die “viele und sehr gute Nutzung” der Kunstrasenplätze.

Der Beschlussvorschlag wird einstimmig ! angenommen.

Ö8

Betreff: Stellungnahme der Verwaltung zur Anfrage „ Kunstrasenprogramm der Stadt Aachen “ der FDP-Fraktion vom 01. Juli 2019

Beschlussvorschlag:
Der Sportausschuss nimmt die von der Verwaltung vorgelegte Stellungnahme zur Anfrage der FDP-Fraktion vom 01. Juli 2019 zur Kenntnis.

Hier erläutert der Vertreter der Liberalen sehr kurz sein Anliegen. ( Eigentlich spricht er über den Neubau eines Sportplatzes in Richterich [ er kommt von da ] und die Verzögerung der Ausführungen ).

Frau Schwier nimmt kurz dazu Stellung und verweist auf eine vakante Stelle in einem anderen Amt.

Ö9

Betreff: Oberflächengranulat bei Kunstrasenplätzen
– Tagesordnungsantrag der CDU- und SPD-Fraktionen vom 18.07.2019

Beschlussvorschlag:
Der Sportausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis.

Das Thema hat vor allem in der Presse für Aufregung gesorgt. Alle sind der Meinung das keine Panik herrschen sollte. Die Verwaltung hat in der Sitzung eine neue und aktuelle Vorlage ausgelegt, die ich meinen Unterlagen beilege und dann Felix als “neuem” ersten Sportpolitiker übergebe.

Noch einmal der FDP Einwurf “Richterich”.

Ö10

Betreff: Sporthallen in der Aachener Innenstadt
– Tagesordnungsantrag GRÜNE Fraktion vom 27.05.2019

Beschlussvorschlag:
Der Schulausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis.

Ö11

Stadtsportbund Aachen e.V. – Sachstand zu aktuellen Aufgaben (Es wird in der Sitzung mündlich berichtet.) [ Wie immer ]

Die sehr hübsche Dame des Stadtsportbundes , habe sie für ihr schickes Kleid vor der Sitzung gelobt , hatte ein paar Mitteilungen:

Inklusion, z.Zt. drei Vereine die intensiv betreut werden, Rollstuhlgruppe Basketball !
( Verletzte “Nichtbehinderte” z.Bsp. Kreuzbandriss, spielen zur Regeneration da auch mit.)

Expertentisch 3x im Jahr.

Anerkannte Bewegungskindergärten, einem Träger wurde jetzt das Gütesiegel aberkannt . Siehe Anlage 2 ( in Papierform ) Schild zurückgefordert!

Förderprogramm, zwei Anlagen ( in Papierform )

Es folgen Einladungen zu Veranstaltungen ( Sportabzeichenehrung und eine in der Nadelfabrik am 10.10.2019 )

Dann ließ der Ausschussvorsitzende die Nichtöffentlichkeit herstellen, die Besucher und die Presse verließ den Raum. Dann stellte sich aber heraus, das die Verwaltung gar keine Punkte hatte, allgemeine Heiterkeit.

Herr Paul schließt die Sitzung ( mhm, war so kurz nach 18:00 Uhr ).

Thomas Buhr
Thomas Buhr

Sondersitzung des Sportausschusses am 10.07.2019

Man soll ja nicht sofort etwas schreiben, wenn man noch etwas „aufgewühlt“ ist, aber ich mache es trotz dessen. Es geht gar nicht mal um die Berichterstattung, morgen kommt der Punkt Sanierung „Hörn“ im Planungsausschuss auf die TO, nein es geht um den Umgang, bzw. die Nichtbeantwortung einer Frage von mir.
Also erst mal das Formale, nach der Begrüßung wurde ein neues Mitglied des Ausschusses „vereidigt“, ein Herr von Dorp, habe ihn noch nicht „gegoogelt“.

Danach der einzige TO : die Sache mit der Sanierung und Erweiterung der Räume, sowie der Neubau eines Jugend- und Schulungsraumes auf dem Josef-Glöckner-Stadion Aachen-Hörn.

Diesmal trug Herr Schavan von der Verwaltung vor. Ein deutlicher Unterschied zu dem kläglichen „Vortrag“ vor ein paar Wochen, eines anderen Herren.
Der kurze Vortrag war gut und aufschlussreich.

Nach dem Vortrag war der Ausschuss sich einig, das endlich Bewegung in die Sache kommt und begrüßte einhellig die Vorlage. Nur der lange Zeitrahmen der Umsetzung, der aber wohl rechtlich notwendig ist, stieß bei vielen auf Widerstand.

Als der Vorsitzende Herr Paul schon zur Abstimmung kommen wollte meldete ich mich noch zu Wort. Wie immer wiederholte ich nicht die Aussagen meiner Kollegen und Kolleginnen, sondern fragte nach dem Zwist und der miesen Vorlage der letzten Sitzung. Ich fragte wer denn Schuld an dem Disaster hatte, ein anderes Dezernat , oder wer? Oh, das fanden einige Mitglieder des SpA aber gar nicht nett. Das sind alte Dinge, die ich da ansprach, auch Frau Schwier und der Ausschussvorsitzende beantworteten bzw. gingen nicht auf meine Bemerkungen ein. Ich meine, man darf sehr wohl Fragen stellen, die vielleicht nicht jedem gefallen, ich find, man darf nachhaken, wenn etwas nicht läuft. Aber da stand ich alleine.

Es steht jetzt eine Betrag von 1650000 Euro im Raum, der Architekt wird Ende Juli die Kostenrechnung fertigstellen.

Der Zeitplan sieht so aus, dass der Baubeginn auf das II. Quartal 2020 und die Fertigstellung auf das II. Quartal 2021 gelegt / geplant werden.

Nun denn, wir stimmten einstimmig für die Vorlage.

Es gab sonst keine Punkte oder Mitteilungen.

Sportausschuss vom13.06.2019

Da der normale Tagungsort , das Haus Löwenstein, nicht barrierefrei ist, tagten wir in der Mozartstraße, was nicht jedes Ausschussmitglied rechtzeitig mitbekam.

Als erstes wurde Frau Göbbels neu verpflichtet und im Kreis des Ausschusses aufgenommen.

Nach den üblichen Punkten gelangten wir zum Ö3, zu den Skatern.

Herr Kleinschmidt hielt als Vorsitzender des Vereins einen PowerPoint-Vortrag. In den 19 Folien stellte er den Vorstand, die Aktivitäten und die Visionen der sehr engagierten Skater vor. Fast der gesamte Vorstand war erschienen und stellte sich ebenfalls kurz vor. Der Verein hat zur Zeit 85 Mitglieder, davon 7 weibliche.

Alle Fraktionen sprachen sich sehr positiv über die Aktivitäten des Vereins aus und unterstützten die geplante Erweiterung bzw. Neugestaltung des Vereinsgrundstücks.

Im Ö4 wurde über die sehr erfolgreiche Inklusionsarbeit des StadtSportbundes berichtet. Auch hier fraktionsübergreifende Zustimmung.

Nun zum Schwerpunkt meines Artikels , der eigentliche Auslöser eines genauen Sportausschussberichtes. Der Ö5 Sachstandsbericht – Sanierung und Erweiterung der Umkleide- und Duschräume sowie Neubau eines Jugend- und Schulungsraumes auf dem Josef-Glöckner-Stadion Aachen-Hörn.

Die Vorlage wurde erst bei der Sitzung ausgeteilt und in dieser stand, dass die Entwurfsunterlagen der Verwaltung erst seit kurzem vorliegen und diese noch nicht geprüft werden konnten. „Es wird mündlich berichtet“.

Ein Herr der Verwaltung trug dann kurz vor. Hervorzuheben ist, dass in der Vorlage überhaupt keine Zahlen , kein Wort über die Kosten standen! Nur ein paar ziemlich unleserliche Grundrisse.

Nach dem Vortrag ging es dann hoch her im Ausschuss, so etwas habe ich bisher in keiner Sitzung erlebt! Frau Eschweiler fühlte sich veralbert! „Die Vorlage ist nichts!“.

Herr Deloi konnte sich wie seine Vorrednerin kaum zurück halten, er sprach von „Halbgaren Mist!“ und von einem „Armutszeugnis“. Ich stellte fest, dass alle Ausschussmitglieder über diese Vorgehensweise der Verwaltung entsetzt waren!

Anscheinend hat es Abstimmungsschwierigkeiten und ein Veto eines anderen Fachbereiches gegeben. Frau Schwier gab zu, dass diese Vorlage „schlecht“ sei und sprach von Problemen, sprach aber niemanden persönlich an. Durch die Bank wurde eine Sondersitzung zu diesem Vorgang noch vor der Sommerpause in Erwägung gezogen.

Es war wirklich schön zu sehen, dass sich sonst sehr ruhige Politiker einmal so aufregen konnten.

Die restlichen Tagungsordnungspunkte waren dann wieder Standart, Zuschüsse und Sportförderungsanträge wurden einstimmig beschlossen. Zum Abschluss berichtet noch kurz der Stadtsportbund.

Das beendete eine diskussionsfreudige, feurige und spannende Sitzung.

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