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Name: Julia Merscheid
Alter: 20 Jahre
Studentin der Volkswirtschaftslehre
Platz 4 auf der Reserveliste für den Rat der Stadt Aachen und den Städteregionstag

Direktkandidat Bezirk 9 (Kaiserplatz)

 

 

Hallo,

ich bin Julia, wohne in Aachen und habe hier auf dem Einhard-Gymnasium mein Abitur gemacht. Zur Zeit und noch für mindestens zwei Jahre bin ich Studentin an der Uni Köln, wo ich Volkswirtschaftslehre studiere, was man leider in Aachen nicht studieren kann.

Seit 2012 bin ich Mitglied in der Piratenpartei und engagiere mich seitdem in zunehmendem Umfang in der Aachener Kommunalpolitik.

Meine Schwerpunkte sind:

Für die Stadt und die Städteregion Aachen möchte ich insbesondere den Schwerpunkt meiner Arbeit auf mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung in den Gremien setzen.
Konkret stelle ich mir darunter vor, dass die Tagesordnungspunkte im Stadtrat, im Städteregionstag und in den jeweiligen Ausschüssen nur in Ausnahmefällen als Nicht-Öffentlich eingestuft werden und nicht wie bisher in etwa 50 Prozent aller Fälle. Die Protokolle der jeweiligen Sitzungen müssen dringend verbessert werden, damit auch für Abwesende der Diskussionsverlauf um einzelnen Tagesordnungspunkte ersichtlich wird.

Als zukünftige Volkswirtin ist mir zudem die Finanzlage der Stadt wichtig. Hier müssen dringend mehr Informationen bereitgestellt werden.

Die Bürgerbeteiligung möchte ich gerne über das Portal OpenAntrag verbessern, durch das Bürger eigene Ideen als Anträge/Anfragen über uns Piraten in den Stadtrat einbringen können. Eine andere große “Baustelle” in Aachen ist diesbezüglich das “Bürgerforum”. Leider ist dieses Forum aktuell nur ein Ort, an dem die Bürger offiziell ihre Meinung kund tun können um sich danach lediglich etwas besser zu fühlen. Tatsächlich passiert allerdings in den seltensten Fällen etwas mit den angestoßenen Themen. Das muss geändert werden, das Bürgerforum braucht also eine grundlegende Erneuerung.

Ein anderes Thema, das mir sehr am Herzen liegt, sind die Einwohnermeldedaten:
Aktuell verkauft die Stadt Aachen jedes Jahr die Daten der hier gemeldeten Bürger. Um diesem Verkauf zu entgehen, muss man bei der Anmeldung in Aachen aktiv werden und nach einem Formular fragen, mit dem man der Stadt den Verkauf der Daten verbieten kann.
In Zukunft stelle ich mir vor, dass man als Bürger immer zunächst ein Formular bekommt, auf dem man aktiv einwilligen muss, dass die eigenen Daten verkauft werden dürfen.
Die Stadt Aachen sollte darüberhinaus jedes Jahr veröffentlichen, wie viele Datensätze für wie viel Geld sie ingesamt verkauft hat und wer alles Daten gekauft hat.